Raucherentwöhnung

Endlich Nichtraucher

Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen.

– Winston Churchill

Warum ist es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?!

Der Grund ist ganz einfach: Rauchen macht körperlich und psychisch abhängig! Nikotin ist der Suchtstoff in der Zigarette und der Hauptgrund dafür, warum es so schwer ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Nikotin ist ein starkes Nervengift, Nikotin besitzt die Fähigkeit, die Funktion des Gehirns zu  beeinträchtigen. Durch komplexe Mechanismen bewirkt Nikotin, dass das Belohnungssystem umstrukturiert wird. Das bedeutet, dass es ein Gefühl von Freude erzeugt, von dem das Gehirn langsam abhängig wird. Es wird ein Punkt erreicht, ab dem der Organismus diese Substanz braucht bzw. die Chemie im Gehirn aus dem Gleichgewicht gerät, wenn kein weiteres Nikotin kommt.

Man zerstört Zigaretten. Raucherentwöhnung. Endlich Nichtraucher

Nun muss der Raucher kämpfen, wenn er aufhören will. Das ist eine schwierige Entscheidung und ein schwieriger Prozess, aber es ist nicht unmöglich. Wenn ein Mensch Nikotin konsumiert, werden Rezeptoren im Gehirn aktiviert. Dies resultiert in einer Dopaminausschüttung. Dopamin wiederum ist ein Neurotransmitter, der in Verbindung mit unserer Motivation und Freude steht. Kurz gesagt, Rauchen erzeugt ein Gefühl von Wohlbefinden, das vom Gehirn chemisch motiviert wird.

Der Körper transportiert Nikotin sehr schnell zum Gehirn. Man schätzt, dass es nur 10 bis 15 Sekunden dauert, bis es von der Lunge über die Blutbahn ins Gehirn gelangt. Studien zeigen, dass eine gerauchte Substanz ein größeres Suchtpotenzial hat als eine, die oral eingenommen wird, gerade weil dadurch so schnell ein Gefühl von Wohlbefinden erzeugt wird. Sobald Nikotin oder eine ähnliche Substanz konsumiert wird, vermittelt das Gehirn einen Zustand des Wohlbefindens. Wenn das häufig vorkommt, ist das Gehirn immer weniger dazu in der Lage, freudige Gefühle zu erzeugen, die nicht mit dem Konsum der Substanz verbunden sind. Mit anderen Worten, es wird immer schwieriger, die gleiche Zufriedenheit mit natürlichen Mitteln zu erreichen, etwa indem wir lachen. Parallel dazu findet eine Reaktion statt, durch die das Gehirn beginnt, sich relativ häufig nach diesem Wohlbefinden zu „sehnen“. Es ist nicht nur das Bedürfnis, Zufriedenheit zu erfahren, sondern es entsteht auch ein sehr unangenehmes Gefühl von Unmut, ein Zustand geprägt von Unruhe, Nervosität und Angst, der dazu führt, dass man bald wieder Nikotin konsumieren will. Was die meisten nicht wissen ist, dass neben Nikotin auch Zucker in Zigaretten enthalten ist. Zucker wird dafür verwendet, um zusammen mit Ammoniak zu karamellisieren und dadurch als Suchtverstärker das Abhängigkeitspotential zu erhöhen. Zucker ist nur einer von diversen Stoffen, die für eine „Optimierung“ des Abhängigkeitspotentials dienen. Da Zucker genauso wie Nikotin die Blut Hirn Schranke ins Gehirn überlistet und der Dopaminausschüttung hilft, begründet das auch den Drang nach Süßigkeiten, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Das ist der Teufelskreis, der dazu führt, dass es so schwierig ist sich von Nikotin zu befreien. Es geht um das Gefühl, was mit dem Rauchen verbunden ist. Es reicht also nicht aus nur alleine das Rauchverhalten zu ändern, das Gefühl, was mit dem Rauchen verbunden ist, muss sich ändern.

Die Tabakindustrie hat, werbe psychologisch genau darauf abgezielt. Vielleicht kenn sie noch das HB-Männchen ?
Der anfangs gutgelaunte Bruno verwandelte durch seine Ungeschicklichkeit eine harmlose Alltagssituation in eine Kette sich steigernder Katastrophen, über die er sich immer mehr aufregte. Auf dem Höhepunkt seines Wutanfalls ging der cholerische Bruno buchstäblich in die Luft. Es folgte der mit besänftigender Stimme gesprochene Slogan: „Halt, mein Freund! Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zur HB!“ Bruno schwebte entspannt auf den Boden zurück und klärte, begleitet von dem Satz „Dann geht alles wie von selbst“, mit einer Zigarette in der Hand mühelos die Situation. Die Zigarette wurde damit als Problemlöser und Entspannungsmittel beworben, ein Konzept, das noch heute bei vielen Produkten Anwendung findet. Oder der Marlboro Man, das Konzept und die Idee der Werbung, in der ein oder mehrere Cowboys in der Wildnis ihre Pflicht erfüllen und nichts außer einer Zigarette mit sich führen. Die Werbefigur sollte Männlichkeit, Kraft und einen unabhängigen Lebensstil vermitteln und letztendlich den Zuschauer zum Kauf von Marlboro-Zigaretten animieren. Unabhängigkeit, Kraft, Entspannung.

Wie hilft Hypnose dabei endlich Nichtraucher zu werden ?

Durch die Ursachen orientierte Hypnose lösen wir die Gefühle, auf die Sie mit einer Zigarette verknüpfen. Das Rauchverhalten und die Gewohnheiten werden im Unterbewusstsein verändert, sodass sie nicht mehr das Gefühl haben, rauchen zu müssen. Es reicht nicht alleine das Rauchverhalten und die Gewohnheiten zu ändern, Rauchen ist unterbewusst immer mit einem Gefühl verbunden, das wir in der Hypnose auflösen, müssen, damit sie von nun ab endlich Rauchfrei sind und bleiben.
Raucherentwöhnung klappt, nur wenn Sie mehr als 110 % Prozent davon überzeugt sind, das sie nicht mehr Rauchen wollen, das es für Sie vollkommen klar ist das Sie nie wieder Rauchen wollen. Sonst klappt auch Hypnose nicht, und wird Ihnen nur für eine kurze Zeit helfen Rauchfrei zu sein. Eine Hypnosesitzung und nie wieder Rauchen, ohne sich auch im Nachhinein mit seinem Rauchverhalten auseinanderzusetzen, funktioniert nicht, auch nach einer Sitzung werden Sie nicht rauchfrei sein und bleiben. Es ist wichtig in kurzen Abständen 2 bis 3 Sitzungen zu wiederholen und durch eigene Motivation und Verhaltensänderungen an sich zu arbeiten, nur so schaffen sie es für immer Rauchfrei zu sein. Ich zeige meine Klienten nach der letzten Sitzung, wie Sie mit Selbsthypnose weiter an sich arbeiten können, um so das Gefühl, was mit dem rauchen verbunden ist, langfristig und effektiv aus dem Unterbewusstsein aufzulösen.

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